studiofroh kuratiert curates

 

!! ausstellung !! exhibition atmosphäre atmosphere atmosfera atmosphère atmosphere atmosfeer
warum sich dinge anziehen why things attract oneanother

!! eine projektidee von a project idea by claudia olendrowicz
mit arbeiten von with works by lauren moffat, lysann németh, björn nussbächer &
diego spivacow

[atmoˈsfɛːrə] (von griechisch ἀτμός, atmós „Dampf, Dunst, Hauch“ und σφαῖρα, sphaira „Kugel“) ist die gasförmige Hülle um einen Himmelskörper. Sie besteht meistens aus einem Gemisch verschiedener Gase, die vom Schwerefeld des Himmelskörpers festgehalten werden können. Die Atmosphäre ist an der Oberfläche am dichtesten und geht in großen Höhen fließend in den interplanetaren Raum über. Mehrere Bestandteile befinden sich hier um ein Etwas, sie werden von diesem angezogen. Ein Dialog, der hier auf physikalischen Grundlagen basiert.

Angelehnt an dieses Prinzip werden künstlerische Arbeiten die aus verschiedenen kulturellen Herkünften und Arbeitsweisen resultieren diese Atmosphäre schaffen.
Der Raum der Menschen ist der geschaffene Planet auf dem Planet, dieser wird von einem Gemisch aus verschiedenen Stimmungen, Begebenheiten, Realitäten und Zufällen begleitet, die Atmosphäre. Diese kann man oft nicht beschreiben, sie ist jedoch immer anwesend. Wodurch wird eine positive oder negative Atmosphäre bestimmt? Von welchen Faktoren ist sie abhängig? Sie entsteht um eine Basis und wird anschließend selbst zur Basis, kreiert neue Situationen - ein unendlicher Kreislauf.
Die ortsbezogene Arbeit von Björn Nussbächer wird die Basis im Projekt bilden, hier wird der Begriff zunächst rein physisch begriffen. Seine Arbeit wird im Raum und für den Raum konzipiert, sie reflektiert über das Bestehende, über das was steht, fest ist, eben über das was wir kennen, oder meinen zu kennen, zu verstehen.
Die weiteren künstlerischen Arbeiten bilden die atmosphärischen Elemente um diese Arbeit. Sie sind Elemente und Beobachtungen aus dem alltäglichen Ablauf der Dinge, allen gemein ist die sensible Wahrnehmung alltäglicher Phänomene. Die Position der Arbeiten im Raum ergibt sich aus ihrer Anziehung zueinander und kann bis hin zum fließenden Übergang in den Raum führen. Sie werden ihre eigene Atmosphäre bilden da sie Einblicke in ihre eigenen Bestandteile geben.
Es handelt sich um eine Art Blick von außen auf den Planeten, ein Blick der sich in viele einzelne Blicke aufteilt - ein großes System, das sich in viele kleine Systeme aufteilt.
Die Atmosphäre bildet sich durch das Zusammenwirken aller Arbeiten, sie werden durch die Anwesenheit der anderen beeinflusst, ergänzt, eventuell auch widersprüchlich ergänzt. Es geht um den Dialog von Dingen die sich anziehen, die wachsen und sich verflüchtigen.

[atmoˈsfɛːrə] (from Greek ἀτμός, atmós “steam, smoke, breath“ and σφαῖρα, sphaira “ball”) is the gaseous envelope around a heavenly body. It mostly consists of a mixture of different gases which can be held by the gravitational force of the heavenly body. The atmosphere is the thickest in the surface and extends many miles into interplanetary space. Several components surround something; they are attracted by it. It is a dialogue which is based on physical values.


Taking the term and its explanation as a primary concept, artistic works stemming from different cultural origins and approaches will create this atmosphere.
It examines the created space of the human being that have created another planet on top of the one that already exists. It is a mixture of different moods, events, realities and chances which creates the atmosphere. It is difficult to discribe this term, but it is always present. Through what is a positive or a negative atmosphere affected? Which factors is it depending on? It is formed through a base and it is turning into a base too - a never ending circuit. The site specific work from Björn Nussbächer will create the basic work in this project, in this case the term -base- refers to its physical meaning.
His work will be developed in the space and for the space, it is reflecting towards the existing, about what stands, about what we know, or believe or believe to understand. The other participating works form the atmospheric elements around the work of Björn Nussbächer. They are elements coming from the everyday life course, they are observations. All of them have a sensitive perception of the everyday life phenomenons in common. The position of the works in the room is influenced by the attraction between oneanother, and may lead to a fluent migration within the space.
They will create their own atmosphere as they are giving insights into the work’s own components.
It concerns a sort of view from the outside on the planet, a view split into many single views. Planet and atmosphere are one big system made up of a number of small systems.
The atmosphere is reached by the cooperation of the works. Each work is influenced by the presence of the others, is complemented by them and perhaps also contradicted.
It’s all about the dialogue of things which are depending on each other, they are growing and they are dissolving.